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Maks家動物本 翻訳隊コミュの47. Schwein’ und ‘Ferkel’!......p.158

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(p,158) Nicht von Nutzen der Schweinezucht soll
hier gesprochen werden. Jedermann weiß, dass Heus- , Mast- und Zuchtschweine für
unsere Ernährung höchst wichtig sind, dass wir Fleisch, Schinken, Speck, Wurst, Fett
und Nachwuchs von ihnen in großen Mengen bekommen. Mastschweine können bis zu
5 Ztr. schwer werden. Zuchtschweine bringen mindestens 12, manchmal 20 und noch
mehr Junge bei jedem Wurf. Wir danken es ihnen dadurch, dass wir die Namen von
Mutter und Kind zu besonders verächtlichen Bezeichnung für unsaubere und gefräßige
Tier- und Menschengeschöpfe gemacht haben: Schwein, Sau und Ferkel! Es lohnt sich,
diesen Anschuldigungen der Schweine einmal auf den Grund zu gehen; ich finde, es ist
ein Gebot der Gerechtigkeit. Gewiß, Schweine sind von Natur aus Allesfresser, brauchen
ebenso pflanzliche wie tierische Nahrung, und zwar viel. Aber der Ausdruck ‘frißt
wie ein Schwein’ ist falsch. Mir sagen Schweinezüchter, die Borstentiere futterten
nur solang, bis ihr Sättigungsgefühl erreicht sei, und überfressen würden sie sich nie.
Fettleibig zum Platzen werden die Schweine dann, wenn wir sie jeder Bewegungsmöglichkeit
berauben. Was aber Vorliebe für das Schlammsuhlen anbelangt, so handelt es
sich hier um ein Erbgut aus der Wildzeit und um eine Eigenschaft, die das Schwein mit
vielen Tierarten teilt, z.B. mit dem Edelhirsch, dem Elch, den Büffeln. Dreckvorliebe ist
es nicht, sondern die Stillung des Feuchtigkeitsbedürfnisses und ein Schulz der Haut
vor Insektentischen. An sich stinken unsere Schwein nicht, wohl aber der ‘Saustall’,
jene unratgefüllten, engen Höhlenlöcher, die zu ihrem Wohlhagen keinesfalls nötig
sind. Ich kenne Allgäubauern, der fast an jedem Tag des Jahres seine blitzblanken
Schweine für ein paar Stunden auf dem Anger frei laufen
ließ. Dort spielten sie vergnügt, einfallsreich und
fast humorvoll, freuten sich grunzend, wenn ich ihre
Flanken beklopfte. Möglich, dass sie um ein paar Pfund schwerer geworden wären in
der Barbarei des üblichen Kerkers, vielleicht sogar zu asthmatischen Speck-Monstern.
So aber blieben sie gesund, nützten auch ihrem Herrn durch das Ausbuddeln und Verzehren
von Engerlingen und anderem Ungeziefer. Dass Schweine anhänglich sind an
gute Pfleger und an eine wirkliche Heimat, beweist uns ‘Dagens Nyheter, Stockholm’
vom Frühjahr 1955: »Im Södermanland verkaufte ein Bauer ein junges Schwein an einen
Holzhändler jenseits des Sees. Er lieferte das Tier im Auto ab, nachdem er 11 km
auf der Uferstraße gefahren war. Am nächsten Morgen lag das Jungschwein wieder bei
der Mutter, musste also in der Frühdämmerung 1600 m quer durch den See geschwommen
sein.« ‘Schwein gehabt’, kann man in diesem Fall mit Recht sagen. Der Ausdruck
bedeutet ja heutzutage ‘vom Glück begünstigt sein’. Im Mittelalter war der Zuruf fast
eine Verhöhnung: der schlechteste Mann bei Schützenfesten und Wettrennen erhielt
nämlich als ironischen Trostpreis eine lebendige Sau. Wissen Sie übrigens, dass die
Schweine vielerlei Lautäußerungen haben? Es geht vom gemütlichen Grunzen bis zum
Angstgequieke. Schauen wir noch einmal links auf die ‘rosigen Marzipanferkelchen’,

(p.161)schmunzeln wir über ihre Ringelschwänze und geloben im ‘Schweinsgalopp’, dass wir
künftig gerechter zum ‘Borstenvieh’ sein werden!


*pic 164
hier haben wir ihn, den Saustall, der ein Kerkerloch ist, dazu eine Schande!

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