«Ein altes Gedicht ist mir heute eingefallen», fing Knecht zu plaudern an, «oder doch einige Verse daraus. Vielleicht weißt du, wo das Ganze zu finden ist?» Und er zitierte: «Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne . . . » Der repetent brauchte sich nicht lange zu bemühen. Er erkannte das Gedicht nach kurzem Nachdenken wieder, stand auf und holte aus einem Pultfach das Manuskript von Knechts Gedichten, die Urhandschrift, welche dieser ihm einst geschenkt hatte. Er suchte darin und zog zwei Blätter heraus, welche die erste Niederschrift des Gedichtes trugen. Er reichte sie dem Magister hin. «Hier», sagte er lächelnd, «der Ehrwürdige möge sich bedienen. Es ist das erstemal seit vielen Jahren, daß Ihr Euch dieser Dichtungen zu erinnern geruhet.»